Unsere Fischereistrecke am Glan - Idylle pur

Der Glan entspringt im saarpfälzischen Ortsteil Höchen der Stadt Bexbach. Nach rund 5 Kilometern verlässt er das Saarland, um bei Waldmohr Rheinland-Pfälzischen Boden zu erreichen. Weiter durchfließt er Bruchmühlbach-Miesau, Glan-Münchweiler, Altenglan, Lauterecken, wo die aus Süden kommende Lauter mündet und dann die Stadt Meisenheim, bevor er, nach 90 km, bei Odernheim in die Nahe, einen linksseitigen Nebenfluss des Rheins, mündet. Auf diesem Weg durchfliest er 10 Rheinland-Pfälzische Verbandsgemeinden in drei Landkreisen. Er ist der längste Fluß der Pfalz.
Zwar wurde der Glan in früheren Jahrhunderten stark durch den Mensch genutzt, was 93 Querbauwerke (hauptsächlich Mühlenwehre) beweisen und auch die Landwirtschaft hat sich immer bis hart an sein Ufer gewagt, aber trotzdem fanden, zumindest im oberen und mittleren Teil, keine, von Menschenhand angelegten Begradigungen (ausser den Panzergräben im Oberlauf) statt. Die letzte heute noch in Betrieb befindliche Getreidemühle steht in Gumbsweiler.
Ansonsten ist er ein fast unberührter Fluss der sich noch ungehindert sein eigenes Flußbett schaffen kann. Das mittlere Glantal ist, von Glan-Münchweiler bis Altenglan, ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet, in dem sich der Glan sein Tal mit der Eisenbahnlinie Kaiserslautern - Kusel und der B423 teilen muss.
Er besitzt inzwischen fast durchgängig Wasser der Güteklasse II, was leider nicht immer so war.
Sein Name kommt aus dem keltischen Idiom und bedeutet "hell, klar, glänzend, fließend". Entlang des Glan führte eine alte Handelsstraße in das Nahetal, die in Bingen endete. Außerdem bildete der Glan die südöstliche Grenze der "Hunsrück-Eifel-Kultur".
Im österreichischen Kärnten fliest die Glan, sein weibliches Gegenstück.

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